Mit Rat und Tat für Freie
Erfolgreich recherchieren, formulieren oder auch fotografieren ist die eine Seite des Journalistenberufs. Als Freier seine Arbeit auch an den Mann bzw. den Auftraggeber zu bringen und dafür auch noch ein angemessenes Honorar auszuhandeln, die andere.
Und wie das geht trainierten Constanze Hacke (freie Wirtschaftsjournalistin, Dozentin und Moderatorin aus Köln) und Werner Hinse (freier Journalist, gelernter Zeitungsredakteur und Mitglied im DJV-Gesamtvorstand) beim Seminar „Geld und Arbeit richtig aushandeln“ in der Landeshauptstadt. Der Verein Düsseldorfer Journalisten und der DJV-Landesverband boten das Seminar nach dem erfolgreichen Start in 2010 erneut an.
Journalistinnen und Journalisten müssen die Konditionen ihrer Arbeit leider inzwischen oft selbst aushandeln – und sehen sich dabei oft am kürzeren Hebel. Auf das Aushandeln ihres Honorars sind gerade Berufseinsteiger nur unzureichend vorbereitet. Was steht mir zu? Warum steht mir das zu? Was muss ich kosten, damit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann? Welche Argumente und Spielräume habe ich bei Verhandlungen? Fragen, auf die die meisten Freien kaum Antworten finden.
In dem eintägigen Praxis-Training erfuhren Volontäre, junge Redakteure und freie Journalisten, was und wie viel ihnen zusteht – und wie sie das in der Praxis auch durchsetzen können.
Auch die Resonanz der 11 Teilnehmer, die z.T. auch aus anderen Ortsverbänden kamen, war positiv: Auf den Bewertungsbögen fanden sich nach einer ersten Auswertung überwiegend zustimmende Kommentare.
